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Abstract

Der Ausbruch einer Tierseuche hat weitreichende volkswirtschaftliche Auswirkungen und kann für betroffene landwirtschaftliche Betriebe eine existentielle Gefahr darstellen. In diesem Beitrag werden anhand von 24 Szenarien unter verschiedensten Annahmen (Viehdichte, Anzahl der Ausbrüche, geografische Lage etc.) die gesamtwirtschaftlichen Kosten eines Ausbruchs der Klassischen Schweinepest (KSP) untersucht. Dabei wird prinzipiell zwischen den Bekämpfungsstrategien „Keulen“ oder „Beobachten“ unterschieden und deren Einfluss auf die ökonomischen Konsequenzen eines KSP-Ausbruchs analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass keine der beiden Strategien grundsätzlich überlegen ist. Um die Kosten eines Seuchen-ausbruchs gering zu halten, sind drei Punkte von entscheidender Bedeutung. Erstens sollte die Seuche möglichst kurz andauern, zweitens sollte eine geographische Ausbreitung verhindert werden, und drittens sollte eine Bekämpfungsstrategie möglichst schnell beschlossen und umgesetzt werden.

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