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Abstract

Maschinengemeinschaften werden oft als Möglichkeit zur Kostensenkung propagiert. Trotzdem kommen viele Kooperationen nicht zustande. Dieser Beitrag zeigt, dass es Situationen gibt, in denen neben psychologisch-sozialen Hemmnissen auch ökonomische Gründe eigentlich rentable Maschinengemeinschaften verhindern können. Ursachen können in schlechten Verkaufsmöglichkeiten für vorhandene Maschinen oder in der Asynchronität ihrer Ersatzzeitpunkte liegen, was zu permanenter Pfadabhängigkeit führen kann. Von besonderer Bedeutung ist dabei die unterschiedliche Zahlungsbereitschaft von verschieden strukturierten Betrieben für eine neue Maschine. Dieser Aspekt wird im vorliegenden Beitrag erstmalig einer eingehenden Analyse unterzogen. Dabei zeigt sich, dass es Fälle gibt, in denen eine Maschinengemeinschaft rentabel wäre, bei denen es jedoch unmöglich ist, einen einheitlichen kostendeckenden Verrechnungspreis für den Maschineneinsatz zu finden. Da die Alternative der Preisdifferenzierung ebenfalls problematisch ist, kann in diesen Fällen nicht von irrationalem Verhalten der Landwirte gesprochen werden, wenn die Maschinengemeinschaft nicht zustande kommt.

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