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Abstract

Das in Europa herrschende Proteindefizit in der Nutztierfütterung wird gegenwärtig durch Sojaimporte aus Süd- und Nordamerika gedeckt. Diese Importe stehen jedoch aus sozialen, ökologischen und ökonomischen Gründen in der Kritik. Um die Proteinlücke zu schließen, wird verstärkt nach alternativen Eiweißquellen gesucht. Einen innovativen Lösungsansatz stellt die Nutzung von Insekten dar. Ein hoher Proteingehalt bei einer gleichzeitig guten Nährstoffzusammensetzung und die nachhaltige Produktion sind nur einige Vorteile von Insekten, deren Zulassung für die Fütterung von Monogastriern gegenwärtig diskutiert wird. Für die Etablierung innovativer Produktionsfaktoren ist die Akzeptanz entlang der Wertschöpfungskette essentiell. Die vorliegende Studie analysiert die Akzeptanz von Insekten als alternative Proteinquelle im Futtermittel durch geflügel- und schweinehaltende Landwirte (n = 155). Von den befragten Landwirten würden 75 % Insektenprotein einsetzen, wenn es zu einem vertretbaren Preis angeboten würde. Der Einsatz der Unified Theory of Acceptance and Use of Technology ergab, dass die Leistungserwartung sowie die Befürwortung des sozialen Umfelds die Einstellung der Landwirte gegenüber Insekteneiweiß als Futtermittelkomponente positiv beeinflussen.

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