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Abstract
In der Schweiz verlangt eine Volksinitiative eine Verschärfung der bestehenden Cross-Compliance-Anforderungen. Es sollen nur noch Betriebe Direktzahlungen erhalten, wenn sie pestizidfrei produzieren, die Tiere mit dem auf dem Betrieb produzierten Futter ernähren können und Antibiotika nicht prophylaktisch oder regelmäßig einsetzen. Ziel der Studie ist es, die ökologischen und ökonomischen Folgen der Initiative mit dem Multiagentenmodell SWISSland abzuschätzen. Unter der Initiative werden etwa die Hälfte der Veredlungsbetriebe auf Direktzahlungen verzichten. Mutterkuhbetriebe halten die neuen Bedingungen mehrheitlich ein.