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Abstract

In diesem Beitrag wird ein konsumentenorientiertes Einkaufsconvenience-Modell in Bezug auf den Lebensmitteleinzelhandel entwickelt und empirisch überprüft. Zentrale Größe des Modells ist das theoretische Konstrukt „Einkaufsconvenience“. Es wird die Konzeptualisierung und Operationalisierung dieser Größe aufgezeigt. Das Konstrukt stellt eine mehrdimensionale Größe dar, die anhand der vier Dimensionen Zugangs-, Such-, Abwicklungs- und Nachkauf-Convenience inhaltlich konkretisiert wird. Gemessen wird es mit Hilfe eines Multi-Item-Messinstruments. Gegenstand des Modells sind neben der Konstruktmessung die Wirkungen der wahrgenommenen Einkaufsconvenience auf die verhaltenswissenschaftlichen Wirkungsgrößen Kundenzufriedenheit, Preisbereitschaft, Wiederbesuchs- und Weiterempfehlungsabsicht. Im Rahmen einer empirischen Studie (n = 479 Konsumenten) wurden die wahrgenommene Einkaufsconvenience und die Wirkungsgrößen am Beispiel der beiden Lebensmittel-Einzelhandelsunternehmen Aldi und Real gemessen. Im Ergebnis zeigt sich, dass mit dem entwickelten Messinstrument ein reliabler und valider Messansatz vorliegt, der betriebsformenübergreifend eingesetzt werden kann. Die dem Modell zugrunde liegenden Wirkungshypothesen konnten empirisch bestätigt werden. Das Modell bietet dem Management im Lebensmitteleinzelhandel vielfältige diagnostische Informationen (Consumer Insights), die insbesondere für den Einsatz von Maßnahmen zur Verbesserung der Einkaufsconvenience genutzt werden können.

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