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Abstract

Was ist der Wert geschützter Herkunftsangaben? Diese Frage wird in der Wissenschaft schon lange aufgrund der Verordnung (EU) 1151/2012 diskutiert. Der vorliegende Beitrag versucht daher, anhand des industrieökonomischen Ansatzes der vertikalen Produktdifferenzierung und des empirischen Ansatzes der hedonischen Preisanalyse eine Differenzierung und Evaluierung der Qualitäts- und Herkunftskomponente geschützter Herkunftsangaben zu bieten, um deren Wert für den Konsumenten eindeutig zu identifizieren. Hierbei kann im Rahmen der industrieökonomischen Analyse gezeigt werden, dass die Differenzierung zwischen der Herkunfts- und Qualitätskomponente einen entscheidenden Einfluss auf die Wohlfahrtseffekte hat, die abhängig von der bereitgestellten Produktqualität sind. Die empirische Analyse fundiert des Weiteren die theoretischen Ergebnisse, da sie einen positiven Preiseffekt für die Herkunftsangabe eruieren kann, welcher unabhängig von der jeweiligen Qualität des geschützten Produkts ist. Folglich weist der vorliegende Beitrag auf die Notwendigkeit einer differenzierteren Analyse der geschützten Herkunftsangaben hin, um einen angemessenen Forschungsbeitrag zur Diskussion bezüglich deren Wert zu leisten.

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